Die Automation schreitet voran: Seit dem 12. Oktober 2025 ist das neue EES auf dem EuroAirport im Betrieb. Dieses soll die Ein- und Ausreise für diejenigen Bürger erleichtern, die NICHT aus EU/EFTA-Staaten kommen aber Visa-frei sind und ihren festen Wohnsitz nicht in den genannten Ländern haben. Die Mehrheit unserer Leserinnen und Leser wird es also nicht betreffen – aber lesen Sie doch trotzdem weiter!
Dieser Begriff umschreibt, welche Piste eines Flughafens momentan im Gebrauch ist. Es ist die ATC (Air Traffic Control), die das bestimmt, basierend vor allem auf Windrichtung und Wetterverhältnisse im Ankunfts- und Abflugbereich, z.B. Gewitter.
Wenige Verspätungsursachen mögen die Airlines und ihre Passagiere so in Schrecken zu versetzen wie die Verspätungsmeldung «Delay due to ATC» (Air Traffic Control), oder zu Deutsch: Flugsicherung.Aber was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie «Flugsicherung» hören? Vermutlich der Kontrollturm, in welchem wichtige Personen sitzen und mit ihren Ferngläsern die landenden und starteten Flugzeuge beobachten und dabei laufend unverständliche englische Anweisungen geben.
Das «Aus» für die General Aviation (GAC) auf dem EuroAirport
Mit einer knappen Medienmeldung kündete der EuroAirport am 7. August das Ende der GAC per Ende 2025 an. Und zwar nicht nur am heutigen Standort, sondern gesamthaft! Dabei werden wenig glaubhafte Gründe für diese Massnahme angegeben, die im Übrigen absolut überraschend kam.
Vergangenen Juni feierte die EasyJet Switzerland ihr 20-jähriges Jubiläum auf dem EuroAirport. Der Ursprung der EasyJet sowie anderer Low-Cost Carriers geht jedoch zurück in die 90er-Jahre – eine spannende Geschichte!
Heute wollen wir doch mal sehen, was Sie vom EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg überhaupt wissen und verstehen! Dieser Flughafen – immerhin Nr. 3 der Schweiz – steht ja seitens der Schweizer Presse nicht so im medialen Scheinwerferlicht, aber gottseidank gibt es die IG EUROAIRPORT, die immer wieder darüber berichtet. Also, testen Sie Ihr Wissen (auch wenn es nichts zu gewinnen gibt):
Sagt Ihnen der Airline-Name TMA etwas? Ja, richtig, das waren doch die dunkelgrünen Frachtflugzeuge, die sich auf dem Flughafen Basel-Mulhouse – so hiess er damals noch – zu allen Tages und Nachtzeiten optisch und akustisch bemerkbar machten.
Der Flugplatz Basel, Flughafen Basel-Mulhouse oder, wie er jetzt genannt wird, der EuroAirport, war seit jeher Schauplatz von (teilweise abenteuerlichen) Fluggesellschaften mit längeren oder kürzeren Existenzen. Den Auftakt bildete die Balair – die erste von insgesamt 3 nachfolgenden Gesellschaften mit demselben Namen. Alle diese Airlines existieren heute nicht mehr, sei es, dass sie im Konkurs endeten oder aber zwangsfusioniert wurden.
Flugpassagiere mit eingeschränkter Mobilität sind auch auf Flughäfen auf fremde Hilfe angewiesen. Sie können nicht gut zu Fuss oder überhaupt nicht mehr gehen. Und diese Hilfe muss natürlich kostenlos im Sinne der Behinderten-Gleichstellung gewährleistet sein. Die Kosten übernehmen die Airlines, schlussendlich also die Passagiere.
Der EuroAirport ist kein designierter Langstrecken-Flughafen, sondern bedient praktisch ausschliesslich Punkt-zu-Punkt Kurz- und Mittelstrecken, die vom unmittelbaren Einzugsgebiet des Dreiländerecks alimentiert werden. Obwohl dieses Einzugsgebiet mit 1.1 Mio Einwohnern (55% NWCH, 29% FR und 16% DE), keinesfalls unterschätzt werden sollte, ist klar, dass Flüge mit klassischen Langstreckenflugzeugen niemals eine genügende Sitzplatzauslastung erzielen könnten. Ebenso ist klar, dass der Flughafen Zürich-Kloten als Umsteigeort mit seinem grossen Angebot an Langstreckendestinationen und Zubringern eine zu grosse Magnetfunktion hat. Dazu kommt, dass der EuroAirport aus politischen Umweltgründen im «Hub-and-Spoke Konzept» der grossen Hubs (AMS, CDG, FRA, MUC, BRU, und zu einem etwas geringeren Teil auch Zürich) nicht einmal als «Speiche» fungieren könnte, weil derartige Kurzstrecken-Zubringer weder aus ökonomischen noch aus ökologischen Gründen Sinn machen würden. Das ist in den EAP-Zielsetzungen auch gar nicht vorgesehen.