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Download: Winterflugplan 2018/19 des EuroAirport


Der EuroAirport prüft verstärkte Lärmschutzmassnahmen

In seiner Medienmitteilung vom 28. November informierte der EuroAirport darüber, dass er den Lärmschutz ab 23 Uhr zum Wohle der Flughafenanrainerinnen und -Anrainer verstärken will. Einen entsprechenden Antrag hat er an die Zivilluftfahrt-Behörde Frankreichs, DGAC (Direction Générale de l‘ Aviation Civile) gestellt. Diese Ankündigung hat einen weiten politischen Nachhall ausgelöst.

Die IG EUROAIRPORT unterstützt freiwillige Lärmschutzmassnahmen des EuroAirport

Freiwillige Lärmschutzmassnahmen, welche die Bevölkerung entlasten, erachtet die IG EUROAIRPORT grundsätzlich als sinnvoll und unterstützungswürdig. So schlug die IG einer Reihe von Airlines bereits im 2017 eine freiwillige Charta vor, mit welchem die Abflüge ab 23 Uhr reduziert und die Abflugsverfahren dem Lärmschutz wirkungsvoll Rechnung tragen.

Die IG EUROAIRPORT fordert sinn- und massvolle Einschränkungen

Gleichwohl sollen die Einschränkungen nicht nachteilig für die Betroffenen werden. Deshalb unterstützt die IG EUROAIRPORT keine Bestrebungen, welche den Linienflugbetrieb mit zusätzlichen absoluten Nachtflugverboten einschränkt. Der Flugverkehr von und nach dem EAP ist der Überlastung des Luftraums völlig ausgesetzt und damit auf eine flexible Handhabung der Nachtflugbestimmungen angewiesen. Geplante, aber verspätete Flüge sollen – vor allem zum Wohle der Passagiere – von einer kompromissbereiten Auslegung der Nachtflugsperren profitieren können.

Flüge von Express-Frachtdiensten, die auf dem EAP domiziliert sind und einen wertvollen Beitrag zur hiesigen Industrie leisten, dürfen ebenfalls nicht behindert werden, sondern sollen vielmehr zu schonungsvollem Umgang mit den Lärm reduzierenden Massnahmen angehalten werden.

Die politischen Forderungen werden weiter gehen.

Es ist bereits jetzt unverkennbar, dass die Forderung einzelner politischen Gruppierungen nach einem Flugverbot zwischen 23 und 6 Uhr nur ein Zwischenschritt darstellt. Das mittelfristige Ziel wird ein Nachtflugverbot bereits um 22 Uhr sein – eine Forderung, die den Bedürfnissen der betroffenen Indu­strie völlig zuwider geht. Eine entsprechende Wachsamkeit der Behörden und der Politik ist daher angebracht.

Für eine nachhaltigen Entwicklung des EuroAirport

Unsere Region ist aus wirtschaftlichen und touristischen Gründen auf eine sinnvolle und nachhaltige Entwicklung des EuroAirport angewiesen. Ein gutes Einvernehmen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern der Flughafenzone ist dabei essenziell. Auch dafür setzt sich die IG EUROAIRPORT ein.


Der EuroAirport wird für seine Politik zur Reduzierung seiner Treibhausgasemissionen ausgezeichnet

Der europäische Flughafenverband (Airport Council International Europe) hat den EuroAirport mit der ersten und zweiten Stufe der «Airport Carbon Accreditation» zerfifiziert.

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Generalversammlung 2018 der IG EUROAIRPORT

Die Generalversammlung 2018 fand am 3. Juli 2018 um 19:00 Uhr wiederum am EuroAirport im «Salon des Aviateurs» statt.

Vor dem statutarischen Teil gemäss der unten stehenden Traktandenliste konnte der Präsident, Lorenz Amiet, folgende zwei Referenten begrüssen:

  • Nationalrat Thomas Hurter, Präsident der AeroSuisse, schilderte die aktuellen luftfahrtpolitischen Herausforderungen für die Schweiz (ein ausführlicher Bericht folgt in der August-Nummer von SkyNews).
  • Werner Parini, Leiter Passagierterminal des EuroAirport, informierte über den Geschäftsgang des Flughafens und machte einen Ausblick auf die kommende Entwicklung und ihre Herausforderungen. 

Die beiden Vorträge wurden von den anwesenden Mitgliedern und Gästen mit grosser Aufmerksamkeit verfolgt und vom Präsidenten verdankt.

Das Protokoll der anschliessenden Generalversammlung können Sie hier herunterladen. 

Im Anschluss fand während des vom EuroAirport freundlicherweise wiederum offerierten Apéro ein reger Austausch unter Fachleuten statt.

Die IG EUROAIRPORT dankt allen anwesenden Mitgliedern und Gästen für ihre Teilnahme an der GV.


BAZL: Keine Änderungen bei Südanflügen

Bern, 14.6.2018: Aufgrund der zahlreichen Südanflügen (Anflugverfahren ILS33) im Jahr 2017 haben die zuständigen Behörden überprüft, ob Massnahmen ergriffen werden müssen, um die Nutzung dieses Anflugverfahrens zu verringern. Die Untersuchungen haben indessen gezeigt, dass die hohe Zahl an Südanflügen auf die aussergewöhnlichen Witterungsbedingungen im April 2017 zurückzuführen sind. Die Wahl der anzufliegenden Piste erfolgte stes im Einklang mit den geltenden Vorschriften. Angesichts der besonderen meteorologischen Umstände im vergangenen Jahr werden keine Massnahmen ergriffen.

Den vollständigen Text lesen Sie unter https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-71124.html


Der EuroAirport erhält die IATA-CEIV-Pharmazertifizierung

Nach einem ueber einjàhrigen Zertifizierungsprozess hat der EuroAirport am 15. November die Zertifizierung IATA CEIV Pharma (Center of Excellence for independent Validators) fuer eine erste Zeitdauer von drei Jahren erhalten. Damit qualifiziert sich unser Flughafen als zertifizierter Umschlagpunkt temperaturempfindlicher Azneimittel und bietet fuer diese Branche die benoetigten Logistik-Standards.


Generalversammlung 2017 der IG EUROAIRPORT

Am 22. Juni 2017 fand im «Salle des Aviateurs» auf dem EuroAirport die jährliche GV statt. Der Präsident, Lorenz Amiet, begrüsste Punkt 18:00 Uhr rund 50 der mittlerweile 200 Mitglieder der IG.

Der Präsident informierte über die neue interne Organisation der IG: Das Mitgliederwesen ist neu an die Handelskammer beider Basel (HKBB) ausgegliedert worden, und die Mitgliederinformationen erfolgen zu einem wesentlichen Teil über die SkyNews.ch.

Neu und anstelle des scheidenden André Auderset, dessen Dienste verdankt werden durften, wurde Robert Appel in den Vorstand gewählt, der als Leiter Kommunikation unter anderem diese Website betreuen wird. Der übrige Vorstand (Lorenz Amiet, Präsident, Marcel Tschudin, Vizepräsident und Leiter Events, Stephan Erbe, Finanzen und Florian Landolt, Sekretariat) wurde in Globo im Amt bestätigt.

Thematisch war das vergangenen Vereinsjahr von der sich abzeichnenden Lösung im Steuerstreit geprägt, die jedoch vom französischen Parlament erst noch ratifiziert werden muss. Der zweite Fokuspunkt ist die vermehrten Anwohnerinitiativen zum Thema Fluglärm; ein Thema, dem sich die IG Euroairport intensiv widmen wird. Aber auch die Mitglieder werden angehalten, der Beitragsflut der beteiligten Verbände in den Zeitungen mit faktenbasierten Leserbriefen einen Gegenakzent zu setzen. 

Im Anschluss an die offizielle GV folgte eine interessante Präsentation von Jean-Marc Thévenaz, EasyJet Switzerland-Chef, zu ihrer Strategie, den kommenden neuen Verbindungen ab EuroAirport - immerhin ist die EasyJet mit 60% Anteil der Home Carrier von BSL.

Danach war es Zeit für die traditionelle Information des EAP-Flughafendirektors, Matthias Suhr. Er informierte über die neuesten Verbindungen, die Ausbaupläne des EAP, der ansässigen Wartungsfirmen sowie über den Planungsstand der Eisenbahnanbindung.

Er legte, wie auch J-M. Thévenaz, Wert auf die Feststellung, dass die Beibehaltung der jetzigen Öffnungszeiten des Flughafens von vitaler Wichtigkeit ist. Insbesondere für die Expressfracht ist die Möglichkeit, bis 24:00 Uhr operieren zu können, eine Bedingung. 

Der Anlass schloss mit einem Apéro Riche, gespendet von der Flughafen-Direktion. Eine gute Gelegenheit, die gewonnenen Erkenntnisse in den Diskussionsrunden zu vertiefen! Allen abwesenden Mitgliedern sei übrigens an dieser Stelle empfohlen, an der GV 2018 (Ort und Datum wird noch bekannt gegeben) teilzunehmen - schon allein die Referate im Anschluss sind den Besuch wert!